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Tolle Stimmung beim Heimsieg

  • vor 4 Stunden
  • 3 Min. Lesezeit

MTV Stadeln 1 : Mintraching/Neutraubling. 27:26


Für die erste Damenmannschaft des MTV Stadeln stand am Wochenende ein enorm wichtiges Heimspiel auf dem Programm. Mit Mintraching/Neutraubling war der Tabellenvierte zu Gast - für uns ging es um entscheidende Punkte im Kampf um den Klassenerhalt.


Schon vor dem Anpfiff herrschte eine besondere Atmosphäre in der Halle. Gemeinsam mit unserer Mannschaft liefen die E-Jugend-Spielerinnen und -Spieler ein und sorgten zusammen mit den vielen Zuschauern für eine tolle Kulisse. Die Unterstützung von den Rängen war von Beginn an spürbar und gab der Mannschaft zusätzliche Energie.

Die Gäste erwischten zwar zunächst den besseren Start und gingen früh mit 0:2 in Führung, doch wir ließen uns davon nicht beeindrucken und fanden schnell ins Spiel. Vor allem über viel Einsatzbereitschaft in der Abwehr und geduldige Angriffe kämpften wir uns zurück. Treffer von Nikola Dude, Anni Stöger und Chrissi Knab hielten uns im Spiel, sodass wir immer wieder ausgleichen konnten.

Das Spiel war in dieser Phase von viel Tempo und intensiven Zweikämpfen geprägt. Beide Mannschaften suchten konsequent den Weg zum Tor, ohne dass sich ein Team entscheidend absetzen konnte. Auch in den letzten Minuten vor der Pause blieb die Partie offen, doch Mintraching nutzte eine kurze Phase unserer Unkonzentriertheit und ging schließlich mit einer knappen 15:14-Führung in die Halbzeit.


Nach dem Seitenwechsel entwickelte sich ein deutlich defensiver geprägtes Spiel. Vor allem die Abwehrreihen und Torhüterinnen auf beiden Seiten rückten nun in den Mittelpunkt. Beide Teams verteidigten sehr konsequent, arbeiteten aggressiv in den Zweikämpfen und machten die Räume im Zentrum immer wieder dicht. Dadurch wurden klare Torchancen auf beiden Seiten selten, und über längere Phasen fielen nur wenige Treffer. Jeder Ballgewinn, jeder geblockte Wurf und jede Parade wurde von der lautstarken Halle entsprechend gefeiert.


Trotz dieser schwierigen Phase gelang es uns immer wieder, im richtigen Moment Nadelstiche zu setzen. Wir kämpften uns zurück in die Partie und gingen zwischenzeitlich sogar wieder in Führung. Doch Mintraching ließ sich ebenfalls nicht abschütteln und antwortete immer wieder prompt. Die Partie blieb hochspannend, geprägt von intensiven Zweikämpfen, viel Emotion und einer enormen Lautstärke von den Rängen (56. Minute 24:25).


In der Schlussphase entwickelte sich dann ein echter Krimi. Dani Seufert übernahm Verantwortung und brachte uns mit zwei wichtigen Treffern erneut nach vorne, doch kurz darauf gelang den Gästen wieder der Ausgleich zum 26:26 (58. Minute). Alles lief auf eine dramatische Schlussminute hinaus und diese hatte es wirklich in sich: Rund 50 Sekunden vor Schluss erhielten wir einen Siebenmeter, während zwei Spielerinnen der Gäste eine Zwei-Minuten-Strafe absitzen mussten. Der Strafwurf wurde jedoch zunächst von der gegnerischen Torhüterin stark pariert. Kurz darauf bemerkten die Schiedsrichter allerdings einen Wechselfehler bei Mintraching, auf welchen eine weitere Zeitstrafe folgte. Damit standen die Gäste plötzlich nur noch zu dritt auf dem Feld und es kam zum erneuten Ballbesitz unserer Mädels.


Mit dreifacher Überzahl spielten wir den Angriff nun ruhig und geduldig aus. Die Spannung in der Halle war kaum auszuhalten. Schließlich kam der Ball zu Nikola Dude, die frei zum Wurf kam und die Chance knapp 20 Sekunden vor Ende eiskalt nutzte (27:26).

Mintraching bekam zwar noch einmal den Ball, doch unsere Abwehr blieb konzentriert und ließ durch die klare Überzahl keinen richtigen Abschluss mehr zu. Mit der Schlusssirene blieb nur ein letzter Verzweiflungswurf aus dem Stand, der im Block hängen blieb.


Damit stand ein verrückter, hart erkämpfter und enorm wichtiger 27:26-Heimsieg fest. Mit diesen zwei Punkten sichern wir uns bereits zwei Spieltage vor Saisonende den 8. Tabellenplatz, auf dem wir sehr wahrscheinlich die Klasse halten werden. Ein Sieg, der vor allem durch Teamgeist, Kampf und die großartige Unterstützung von den Rängen möglich wurde und uns damit für die letzten beiden Spiele etwas mehr Gelassenheit im Thema Klassenerhalt ermöglicht.


 

Es spielten:

Gasseter, Scherl (beide Tor), Stöger (4), Dude (5), Seufert (4), Ebersberger (3), Rothe, Scherzer (1), Müller, Knab (9), Tuchbreiter, Seidel, Szkudlarek, Hanselmann (1)

 
 
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