Damen II zeigen starke Reaktion nach schwacher erster Halbzeit
- stadelnhandball

- 19. Okt.
- 2 Min. Lesezeit
MTV Stadeln II : Tuspo Nürnberg 23:27
Die zweite Damenmannschaft des MTV Stadeln empfing am Samstagnachmittag den BOL-Absteiger Tuspo Nürnberg – und erlebte dabei ein Spiel mit zwei völlig unterschiedlichen Halbzeiten. Nach einer ganz schwachen ersten Halbzeit und einem deutlichen Rückstand zeigte der MTV nach dem Seitenwechsel eine beeindruckende Reaktion, fand ins Spiel zurück und machte die Partie trotz des 8:16-Pausenstands noch einmal spannend. Am Ende reichte es zwar nicht ganz, doch das 23:27 kann sich nach der starken Aufholjagd durchaus sehen lassen.
Erste Halbzeit ohne Durchschlagskraft
Von Beginn an tat sich der MTV schwer, ins Spiel zu finden. Der Angriff lief nicht rund, das Timing zwischen den Spielerinnen stimmte nicht und auch die Konzentration ließ zu wünschen übrig. Hinzu kam eine ganz schlechte Trefferquote, durch die die Gastgeberinnen bereits früh einem deutlichen Rückstand hinterherlaufen mussten.
Während Tuspo konsequent seine Chancen nutzte, blieb der MTV zu oft im gegnerischen Block hängen oder scheiterte an der Torhüterin. Nach 30 Minuten stand ein ernüchterndes 8:16 auf der Anzeigetafel – ein Spiegelbild der schwachen ersten Hälfte.
MTV wie verwandelt nach der Pause
Nach dem Seitenwechsel trat der MTV wie ausgewechselt auf – trotz gleicher Startaufstellung. Plötzlich funktionierte das Zusammenspiel, die Abwehr arbeitete aggressiver, und im Angriff taten sich endlich Lücken auf. Mit viel Willen und Entschlossenheit begann die Aufholjagd.
Die Stadelnerinnen kämpften sich Tor um Tor ran. In der 48. Minute verkürzte Alex Pöllot zum 20:21 – das Spiel war wieder völlig offen, die Halle tobte, und die Mädels glaubten an die Wende.
Hektisches Finale mit unglücklichem Ende
Doch in der Schlussphase machte sich der enorme Kraftaufwand bemerkbar. Der MTV verlor etwas die Konzentration, leistete sich unnötige Ballverluste und Fehlpässe in Gegenstoßsituationen, die die Chance gewesen wären, das Spiel doch noch zu drehen. Doch der entscheidende Treffer zur Wende wollte nicht mehr gelingen - trotz großem Einsatz und lautstarker Unterstützung in der Halle.
Die Mannschaft bewies, dass sie trotz des hohen Rückstands nicht aufgeben wollte und dass sie an besseren Tagen durchaus in der Lage ist, solche Spiele zu drehen.
Es spielten:
Sanftenberg, A., Burkhardt, T. (2), Brütting, L., Zimpell, N. (4), Schwarz, A., Hehn, C. (1), Eichler, J. (2), Szkudlarek, V. (3), Klein, R. (3), Bauer, S. (4/3), Szkudlarek, J., Heubeck, S., Birner, V. (1), Wenst, N., Pöllot, A. (1), Voll, H. (2)
Trainer: Stiller, M. / Kronenwett, M.








