Damen 1 verspielen Führung
- stadelnhandball

- vor 5 Tagen
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MTV Stadeln – München Laim 25:35
Zum Rückrundenauftakt empfingen wir mit München Laim den Tabellendritten zum ersten Heimspiel nach der Winterpause. Wir kamen gut in die Partie und waren von Beginn an wach. Vor allem die schnellen Konter und ersten Wellen der Gäste konnten wir zunächst gut unterbinden. In der Abwehr arbeiteten wir konzentriert, stellten Laim immer wieder vor Aufgaben und profitierten zudem von einer starken Leistung unserer Anja im Tor. Da auch die gegnerische Keeperin einen Sahnetag erwischte, fielen in der Anfangsphase nur wenige Tore. In dieser Phase übernahmen insbesondere unsere Chrissi Knab und Dani Seufert immer wieder Verantwortung und erzielten wichtige Tore.
Bis Mitte der ersten Halbzeit entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel mit leichten Vorteilen für uns. Nach knapp 20 Minuten konnten wir uns erstmals etwas absetzen (24. Minute: 12:9), hielten das Tempo hoch und erspielten uns bis zur Pause eine kleine Führung (Halbzeitstand 14:10). Insgesamt war das eine ordentliche erste Hälfte, in der wir die Partie offen gestalten konnten.
Nach dem Seitenwechsel kamen wir allerdings schlecht aus der Kabine. Man merkte zunehmend, dass uns mit fortlaufender Spielzeit die Kräfte fehlten. Die schnellen Angriffe der Gäste bekamen wir nun immer schwerer in den Griff, während wir uns im Angriff einfache technische Fehler leisteten. Diese nutzte München Laim konsequent über Tempogegenstöße aus, glich zunächst aus (36. Minute: 17:17) und zog anschließend Tor um Tor davon.
In der Folge gerieten wir immer weiter ins Hintertreffen (41. Minute: 17:19, 47. Minute: 20:24). Trotz aller Bemühungen fanden wir kein Mittel mehr, um den Lauf der Gäste zu stoppen. München Laim agierte nun sehr abgeklärt, nutzte unsere Fehler eiskalt und baute den Vorsprung kontinuierlich aus. In der Schlussphase mussten wir dem hohen Tempo endgültig Tribut zollen, sodass das Ergebnis am Ende deutlich ausfiel.
Die 25:35-Niederlage fällt zwar um einige Tore zu hoch aus, spiegelt aber die zweite Halbzeit wider. Angesichts unserer personellen Situation mit mehreren verletzten, angeschlagenen und krankheitsbedingt fehlenden Spielerinnen müssen wir das Ergebnis so akzeptieren.
Der Blick geht nun nach vorne: Bereits nächste Woche wartet mit Bayreuth, dem Tabellenvorletzten, ein enorm wichtiges Spiel, in dem wir unbedingt punkten wollen.
Es spielten:
Gasseter (Tor), Stöger (4), Dude (3), Seufert (6), Ebersberger (2), Rothe, Scherzer, Retsch, Müller (2), Knab (8), Tuchbreiter, Hanselmann






